In 24 Stunden um die Welt - Thementag in 3sat

In 3sat werden heute folgende Länder in beeindruckenden Bildern gezeigt:

ab 12:15
Der Westen Afrikas
Elfenbeinküste/Mali/Ghana/Benin/Togo

13:30
Träume großer Architekten
Spanien/Frankreich/Belgien

14:15
Down Under
Neuseeland/Australien/Indonesien

15:00
Afrikas Süden
Südafrika/Namibia/Madagaskar/Botswana/Simbabwe

16:15
Welterbe in Südamerika
Uruguay/Chile/Brasilien/Argentinien/Bolivien/Peru

17:30
Rund um den Äquator
Seychellen/Tansania/Ecuador/Malaysia/Sri Lanka

19:10
Länder der Morgenröte
Japan/Südkorea/Nordkorea

20:15
Asiens Osten
Philippinen/China/Vietnam/Laos/Thailand

21:45
Indischer Subkontinent
Indien/Nepal/Pakistan

22:30
An der Seidenstraße
Turkestan/Kasachstan/Usbekistan/Turkmenistan

23:15
Von der Vielfalt des Orient
Oman/Iran/Bahrain

0:00
Im Kaukasus
Aserbaidschan/Georgien/Armenien

0:45
Von Sanaa nach Tel Aviv
Jemen/Äthiopien/Syrien/Libanon/Israel


2:00
Wallfahrtsorte und Pyramiden
Türkei/Zypern/Sudan/Ägypten

2:45
Welterbe in Europas Südosten
Rumänien/Bulgarien/Bosnien-Herzegowina/Kroatien

4:30
Zwischen Alpen und Adria
Schweiz/Italien/San Marino/Österreich/Ungarn

5:15
Wüstenträume
Niger/Libyen/Tunesien

Feierabend! TV aus und schlafen! ;)

Quelle und weitere Infos unter: http://www.3sat.de/

Aberglaube im 21. Jahrhundert

Wir leben in der Zeit der weit entwickelten Technologie und unser Wissensstand wird immer besser. Vieles wurde schon entdeckt, untersucht und geklärt. Trotzdem könnten wir den Eindruck haben, dass viele Menschen immer noch einen großen Wert auf den Aberglauben legen.

Freitag der 13. gilt in der ganzen Welt als der schlimmste Tag im Kalender. Selbst die Zahl 13 schreckt Menschen immer noch sehr wirksam ab. In Frankreich ist es unglaublich schwierig ein Haus Nr. 13 zu finden, in vielen Hochhäusern fehlt der 13. Stock, in Hotels - Zimmer Nr. 13 und in Flugzeugen der Sitzplatz Nr.13.

Der gebrochene Spiegel ist auch weltweit bekannt. Er garantiert uns mindestens sieben Jahre Unglück. Worauf ist dies zurückzuführen? Vielleicht auf die Ängste unserer Vorfahren, die vor dem Spiegel stehend dachten, dass sie ihre Seele sehen. Das Zerbrechen des Spiegels bedeutete für sie das Zerschlagen des eigenen Geistes.

Ein anderes internationales Beispiel ist die dämonische schwarze Katze, die unsere Wege überquert, um uns Unglück zu bringen. Fast überall wird dieses Tier mit Hexen und bösen Kräften assoziiert.

In manchen europäischen Ländern (u.a. in Schweden und Polen) glaubt man, dass wenn man die Zigarette von einer Kerze anzündet, jemand sterben wird. Dem polnischen Aberglauben nach, soll das ein Matrose am Meer sein.

In Asien fällt der Zahlen-Aberglaube besonders auf. Die Chinesen haben Angst vor der Zahl 4. Sie soll alle Plagen der Welt bezeichnen, samt dem Abschied vom Leben. Dagegen ist die 8 sehr wertvoll. In Singapur wurde während einer Versteigerung ein Autonummernschild mit der Zahl 88 für über eine Million Dollar verkauft.

In einem sehr nahen Zusammenhang mit dem Aberglauben stehen auch verschiedene Glücksbringer in unterschiedlicher Form: Anhänger, Amulette, Figuren. Menschen kaufen sie für sich selbst oder als Geschenke für Freunde. Interessant ist dabei eine Sache: Wenn man die Menschen danach fragt, ob sie wirklich daran glauben, dass ihre Amulette Glück bringen, antworten sie meistens „nein". Aber sie gestehen dabei auch, dass sie sich einen Gegenstand mit einer sehr ungünstigen Bedeutung nie kaufen würden. Wenn man das weiß, sollte man sich nicht wundern, wenn eine Jugendgruppe einen Souvenirladen im Ferienort besucht und alle Amulette mit „Liebe", „Glück", „Freundschaft" und „Reichtum" ausverkauft werden, aber die mit der „Fruchtbarkeit" bleiben in den Regalen...

Unter dem Himmel von Afrika - Afrikablog

Es ist eine musikalische Bildergeschichte mit dem Afrikachor IMBONGI und Jutta Glaser.
Fiete Hopf dirigiert. Vorstellungen an folgenden Tagen:

Samstag, 16.10.2010 in Heidelberg, Alte PH, 20:00 Uhr
Sonntag, 17.10.2010 in Mannheim-Neckarau, Matthäuskirche, 20:00 Uhr
Samstag, 23.10.2010 in Ladenburg, Domhof, 20:00 Uhr

Eintritt: 12,- EUR / ermäßigt 8,- EUR

Karten können bestellt werden:
und an der Abendkasse.

Viel Spaß!


 
 

Eine Afrika-Sprachreisen, die in Erinnerung bleibt - Afrikablog

Heutzutage stelle die Berufswelt allerhand Anforderungen an die Berufseinsteiger. Immer wichtiger und fundamentaler werden Fremdsprachenkenntnissen. Um diesen Anforderungen der Berufswelt gerecht zu werden, schulen vermehrt Jugendliche ihre Fremdsprachenkenntnisse mit Hilfe einer Sprachreise.
Eine Sprachreise bietet Jugendlichen die Möglichkeit die Fremdsprachenkompetenz nachhaltig zu schulen. Innerhalb der Sprachreise finden verschiedene Sprachkurse statt, diese sollen den Umgang mit der zu erlernenden Sprache verbessern. Zudem können die Jugendlichen an Ausflügen zu bekannten Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landes teilnehmen. Ebenso werden Treffen mit anderen Sprachreisegruppen organisiert. Die zu erlernende Sprache wird dadurch in den Alltag der Jugendlichen erfolgreich integriert und verinnerlicht. Spielerisch und auf ganz einfach Art können die Jugendlichen ihre Sprachfähigkeit verbessern.  Da meistens die englische Sprachkompetenz nachhaltig geschult werden soll, gehören die USA, Neuseeland und Australien zu den meist besuchtesten Reisezielen. Ebenso beliebt bei den Jugendlichen sind aufregende Sprachreisen in das südafrikanische Kapstadt. Denn Südafrika steht vorallem für Abenteuer in einer Wildniss, umgeben von einer vollkommen fremden Kultur. Die Metropole Kapstadt hat den Jugendlichen viele Facetten zu bieten. Die Großstadtkulisse bietet den perfekten Rahmen für eine Afrika-Sprachreise.
 In der Umgebung von Kapstadt befinden sich viele Sehenswürdigkeiten. Interessante Museen geben prägende Eindrücke von der Geschichte der Stadt. Aber auch die Natur lässt keine Wünsche offen. Die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt lässt sich am besten mit einer aufregenden Safaritour entdecken. Die schönen Strände bieten sich zum relaxen und Vokabeln lernen an.
Mit einer Sprachreise nach Afrika können Natur, Kultur und Bildung miteinander verbunden werden. Die Jugendlichen sammeln während ihres Auslandaufenthaltes prägende Eindrücke und Erfahrungen, welche sie dann für die spätere Berufswelt nutzen können.

50 Jahre afrikanische Unabhängigkeit - Niger und Afrika heute - Afrikablog

1960 – das Jahr, in dem John F. Kennedy amerikanischer Präsident wird - und u.a. Joachim Löw das Licht der Welt erblickt. Außerdem ist es das Jahr der afrikanischen Unabhängigkeit. 50 Jahre, nachdem die europäisch dominierte Kolonialherrschaft in 17 Staaten Afrikas zu Ende ging, herrscht vielerorts noch immer nicht das Volk, sondern das Chaos.

Es ist der Sommer 1960, mitten in der Regenzeit. Bis vor kurzem befand sich fast der gesamte Kontinent Afrika noch unter der Herrschaft ferner europäischer Länder. Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Belgien und Portugal - einige dieser "Mutterländer" können sich noch anno 1960 Kolonialherren nennen. Vor allem Frankreich trägt dazu bei, dass dieses Jahr als „Jahr der afrikanischen Unabhängigkeit" in die Geschichte eingeht. Insgesamt 17 afrikanische Staaten sind ab jetzt, nachdem die vermeintlich überlegene "Herrenmenschen" die Bodenschätze geplündert und die indigenen Gesellschaften völlig zerstört hatten, "unabhängig" – allein zwölf davon waren bis dahin französische Kolonien.

Neun von 16 wenig entwickelt

Neun der mittlerweile 16 ehemaligen Kolonialstaaten werden im Human Development Report 2009 der Vereinten Nationen (UN) als wenig entwickelt bewertet. (Somalia war damals noch in Britisch-Somaliland und Italienisch-Somaliland geteilt - und ist es heute noch: inoffiziell und unter anderem Namen allerdings.) Berechnet wird der Entwicklungsstand anhand von Faktoren wie Lebenserwartung, Grad der Alphabetisierung und BIP. Von insgesamt 182 angeführten Ländern ist Niger das am wenigsten entwickelte.

Nigers „Unabhängigkeit"

Niger belegt den traurigen letzten Platz in einem Ranking, dessen hintere Plätze allesamt von afrikanischen Staaten belegt werden. Das Land im Norden Afrikas war 65 Jahre lang als französische Kolonie Teil von Französisch-Westafrika. Und trotz Unabhängigkeit ist Frankreich in den ersten Jahren nach Ende der Kolonialherrschaft als "informal empire" weiterhin präsent. Hamani Diori heißt der erste nigrische Ministerpräsident. Er ist der Sohn eines ehemaligen Amtsarztes der französischen Kolonialregierung, 44 Jahre alt und frankophil. Noch 1958 sprach sich Diori bei einem Referendum gegen die Unabhängigkeit Nigers aus. Er gehörte nämlich zur kleinen Schicht derjenigen Einheimischen, die sich die Kolonialmacht Frankreich durch den Verleih von Privilegien gefügig gemacht hatte: Diori und die Seinen hatten nämlich etwas zu verlieren!

Putsch und Chaos anno 2010

50 Jahre später herrscht Chaos. Erst im Februar 2010 putschte das nigrische Militär, bereits seit August 2009 waren Konflikte zwischen Ministerpräsident Tandja Mamadou und der Opposition an der politischen Tagesordnung. Mit der Machtergreifung reagierte die Militärjunta auf Mamadous hartnäckiges Bestreben, seine dritte Amtszeit zu ermöglichen. Kein halbes Jahr war es her, dass Mamadou die Verfassung von 1999 außer Kraft gesetzt hatte, laut derer ein Ministerpräsident maximal zweimal hintereinander dieses Amt ausüben konnte.

Am 18. Februar löste der „Oberste Rat zur Wiederherstellung der Demokratie" (CSRD) das Parlament auf und stellte an seine Stelle einen Nationalen Konsultativrat, bestehend aus 131 Vertretern aller Bevölkerungsschichten. Er steht der Regierung beratend bei. Der Putsch wurde international verurteilt, wie bereits Ministerpräsident Mamadous Verfassungsänderung im Alleingang. Am 1. März 2011 soll ein neu gewählter Präsident die politische Übergangszeit beenden. Kommunalwahlen sind für dieses Monat geplant, ein Verfassungsreferendum soll im Oktober stattfinden.

(Land)Wirtschaftliche Katastrophe

Zwar steigt die Entwicklungskurve des Landes seit der Jahrtausendwende kontinuierlich an, aber das schlechte Wetter verschont auch Niger nicht. In dem Land, das von der Landwirtschaft lebt und zu zwei Dritteln aus Wüste besteht, regnet es nur mehr selten: Niger droht komplett zu verwüsten. Dem Fluss Niger, Hauptschlagader von Leben und Wirtschaft des Landes – nur in seiner Nähe befindet sich fruchtbarer Boden – fehlt das Blut. Eine Katastrophe für Mensch, Tier und Wirtschaft.

Es ist der 3. August 2010, Regenzeit. Niger feiert das 50. Jubiläum seiner Unabhängigkeit. Einzige Amtssprache ist weiterhin Französisch, obwohl Haussa ebenfalls weit verbreitet ist. Sprechen ist für viele Nigeraner übrigens die einzige Möglichkeit, sich mitzuteilen – weniger als ein Drittel der Bevölkerung kann lesen und schreiben.

[MM]
Quellen:
http://www.african-edition.de/
http://www.european-circle.de/

Free at last- Afrikas Weg zur Versöhnung - Afrikablog


Free at last- Afrikas Weg zur Versöhnung

Südafrikas bemerkenswerter Weg zur Versöhnung beschäftigt uns schon viele Jahre. Wir gehören zu der Generation, die noch alle Stadien dieses leidvollen, quälenden, schmerzenden, aber auch vorbildlichen und glänzenden Weges miterlebt haben: Die totale Erstarrung in Apartheid und Ungerechtigkeit, die Unbeugsamkeit der Verfolgten in Gestalt von Nelson Mandela und Bischof Tutu, erste zaghafte Schritte hin zu einer Öffnung des Unrechtssystems, die Freilassung Mandelas und schließlich seine Wahl zum Präsidenten bis hin zum bis heute anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit und gleiche Teilhabe aller am Reichtum des Landes.

Der vorliegende Songzyklus ist Resultat unserer jahrelangen literarischen und musikalischen Beschäftigung mit diesem steinigen Weg zur Versöhnung. Dabei haben uns Afrikas faszinierende Rhythmen, ein „eigener" Umgang mit Harmonik und diese typisch afrikanische Art, Chöre zu setzen, von Anfang an in ihren Bann gezogen.
Von dieser machtvollen Kultur inspiriert und kreativ beflügelt worden zu sein, betrachten wir als großes Geschenk und als Verpflichtung, andere an den Ergebnissen teilhaben zu lassen. Deshalb möchten wir unseren Beitrag dazu als Verbeugung vor diesem leidgeprüften und mutigen Volk verstanden wissen und sind dankbar, wenn wir andere auf diesem Wege mitnehmen dürfen.
Kommentierende Zwischentexte lassen den Zuhörer teilhaben an dem Versuch, die Gräben in einer Gesellschaft zu überwinden und Narben der Vergangenheit zu heilen und führen uns vor Augen, dass auch unsere Gesellschaft gespalten ist in „Teilhabende" und solche, die außen vor bleiben. Südafrikas bedingungsloser Weg der „Gerechtigkeit und Versöhnung" kann so auch für unser Bemühen um eine gerechte Gesellschaft zum Vorbild werden.

Titel:
Land der Väter
Einfach nur perfekt
Sag wohin
Das kann nicht Liebe sein
Wird mir die Sonne noch mal scheinen
Free Mandela
Sunday morning
Was wenn Gott das alles sieht
Schwein gehabt
Free at last
Was zählt
Treibt den weißen Mann ins Meer
Versöhnungslied
Lied der Freiheit


Reinhören unter: http://www.helmutjost.de/downloads/
Also ab sofort lieferbar unter: shop@helmujost.de

CD „Free at last" 
12.95 € zuzügl. 2,10 € Versand

Liederbuch „Free at last"
Chorbuch mit vierstimmigen Sätzen
7,95 € zuzügl. 2,10 € Versand

Playback-CD"Free at last"
12.95 € zuzügl. 2,10 € Versand

Package-Preis für CD und Buch: 
19.95€ zuzügl. 2,10 Versand

Package-Preis für CD, Playback-CD und Buch: 
29,95€ zuzügl. 2,10 Versand 

Afrikanische Masken (Afrikablog)

Es gibt Plätze in der Welt, in denen die Zeit anders läuft. Länder mit faszinierenden Düften, Klängen und Farben, die wir lange in unserem Gedächtnis bewahren. Sie machen auf uns einen so großen Eindruck, dass wir ein Teilchen davon auch in unseren Häusern haben möchten; ein Teilchen, das uns an warme Sonnenstrahlen, originelle Melodien und wilde Natur erinnern wird.
Einige der populärsten Elemente der afrikanischen Kultur, die in Europa zu treffen ist, sind die Masken, die heutzutage eine dominierende Gruppe unter den Werken afrikanischer Künstler darstellen. Sie werden handgemacht, vorwiegend aus Holz, aber es kommen auch Masken mit Elementen aus Elfenbein, Metall oder Stein vor. Sie sollen das darstellen, was unsichtbar ist, sie sind Abbildungen von Geistern. Die Masken haften in sich die immateriellen Kräfte, die der Gruppe von Menschen Stärke bringen sollen. Sie sind auch dazu da, um diese Kräfte zu kontrollieren, damit sie kein Unglück dem Volk bringen. Die Masken spielen eine dominierende Rolle auch in unterschiedlichen religiösen Riten.
Wichtig ist, dass die afrikanische Kunst stark mit der Religion verbunden ist. Und die Religion ist eine Verbindung vom Glauben an die Naturkräfte mit dem Kult der Vorfahren. Für die natürlichen Erscheinungen stehen unterschiedliche Arten von Magie und Gottheiten, die für alle Lebensbereiche verantwortlich sind. Die Werke der afrikanischen Künstler stellen einen unzertrennlichen Teil der Leben ihrer Schöpfer und anderer Kontinentbewohner dar. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass man nicht im Stande ist, die afrikanische Kultur zu verstehen, wenn man die dortige Kunst nicht versteht.
Die Skulpturen, Trachten und andere rituale Objekte symbolisieren den sozialen Status, deshalb werden diese Gegenstände von Königen und Stammeshäuptlingen getragen. Trotz ihrer archaischen Primitivität weisen die afrikanischen Masken eine erstaunliche Symmetrie auf, die sie zu großen Kunstwerken macht.
Das afrikanische Handwerk ist heutzutage ein Faszinationsobjekt für Touristen. Sie sehen darin nicht nur Souvenirs aus der Reise, sondern auch originelle und wertvolle Dekorationselemente für ihre Wohnungen.

Alle Sprachen in Südafrika (Afrikablog)

Südafrika hat seit dem Ende der Apartheid elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, Süd-Ndebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Das Land ist damit nach Indien dasjenige mit den meisten offiziellen Sprachen der Welt. Entsprechend gibt es elf unterschiedliche offizielle Landesnamen. Etwa 0,7 % der Schwarzen und 59,1 % der Weißen sprechen Afrikaans als Muttersprache. Englisch wird von 0,5 % aller Schwarzen und von 39,3 % der Weißen zu Hause gesprochen. Die restlichen Sprachen werden von der schwarzen Bantu-Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Etwa 22,3 % sprechen isiXhosa, 30,1 % isiZulu, 11,9 % Sepedi, 10,0 % der Schwarzen lernen Sesotho als Muttersprache, 10,3 % Setswana, 3,4 % SiSwati, 2,9 % Tshivenda, 5,6 % Xitsonga und 2,0 % Süd-Ndebele. Die Muttersprache der Farbigen ist überwiegend Afrikaans. Nur etwa 0,3 % der schwarzen Bevölkerung und 1,1 % der Weißen sprechen keine der elf offiziellen Landessprachen als Muttersprache.
Quelle: Wikipedia